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Aktionswoche UK, 11.03. - 16.03.2019 in Wetter

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Landesaktionsplan „Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv“
- auch in Leichter Sprache -

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NRW InformierBar - Informationen zur Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher Einrichtungen in NRW

Lösungen nach DIN 18040-1:

Abbildung der Broschüre Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden
Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden, Lösungsbeispiele (...) unter Berücksichtigung der DIN 18040-1, 05/2019; 5. überarbeitete Aufl.

Inhalt

agentur-barrierefrei-nrw (Seite 1 von 64)

Ergotherapiekurs aus Remscheid besucht das FTB

Besuchergruppe vor dem FTB Gebäude

Der Kurs 40 der Ergotherapieschule im Diakonischen Bildungszentrum (DBZ) Bergisch Land war am 13.08.2019 zu Besuch am Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein. 15 Auszubildende informierten sich über die Aktivitäten des FTB im Projekt Agentur Barrierefrei NRW und der FTB-Wohnberatungsstelle. Auf dem Lehrplan stand außerdem das Kennenlernen von Möglichkeiten der Versorgung mit Hilfsmitteln, sonstigen assistiven technischen Lösungen und Maßnahmen der barrierereduzierenden Wohnraumanpassung im Bestand.

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Erstellt am 13.08.19

 

Strategiepapier zum Umgang mit Leichter Sprache veröffentlicht

Junge Frau aus der Zielgruppe zeigt rote Karte, betitelt mit: Bitte Leichte Sprache

Barrierefreiheit ist ein wichtiger Faktor für die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung und zudem ein Gewinn für alle Menschen. Ohne ausreichende Barrierefreiheit kann die volle Teilhabe und Chancengleichheit in unserer Gesellschaft nicht gelingen. Ein wichtiger Baustein der Barrierefreiheit ist die „Leichte Sprache“, für die es mittlerweile zahlreiche Regelwerke und Arbeitshilfen gibt. Oftmals ist aber unklar, wie mit Leichter Sprache strategisch umgegangen werden soll.
Mit den Im PDF Format "Empfehlungen für Träger öffentlicher Belange zum strategischen Umgang mit Leichter Sprache" liegt seit dem 01. Juni 2019 ein Heft vor, das Ämter und Behörden in Nordrhein-Westfalen komprimiert aber dennoch umfassend zum strategischen Einsatz von leichter Sprache informiert. Einleitend wird auf die menschenrechtlichen Ziele und die rechtliche Bedeutung von leichter Sprache eingegangen.

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Erstellt am 30.07.19

 

Pflege – Roboter – Ethik, Ethische Herausforderungen der Technisierung der Pflege

Deutscher Ethikrat tagt zu Einsatz von Robotern in der Pflege

Eröffnung der Jahrestagung durch Peter Dabrock, Vorsitzender des Deutschen Ethikrates

Wie kommen wir angesichts einer fortschreitenden Technisierung der Pflege zu einem verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik? Das war eine der zentralen Fragen, mit der die Jahrestagung des Deutschen Ethikrates am 26.06.2019 in Berlin eröffnet wurde.
Expert*innen der Roboterforschung und Roboterethik gingen in Vorträgen, Diskussionsrunden und themenvertiefenden Foren ethischen Implikationen und Konfliktlinien nach, die sich durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Robotersystemen für die Gesundheitsversorgung und Pflege von Menschen zeigen. Ein Praxisparcours zum Thema ergänzte die Veranstaltung mit anschaulichen Beispielen aus aktuellen Projekten. Es wurden unter anderem Service-Roboter zur Unterstützung der Pflege, Assistenz-Roboter zur Alltagsunterstützung auch mit Bedienschnittstellen zu Gehirn- oder Muskelaktivitäten sowie Telepräsenz-Roboter zur Überwachung der häuslichen Situation vorgestellt.

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Erstellt am 09.07.19

  

Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden – Schulung für Erheberinnen und Erheber in Meschede

Bild: Teilnehmer der Schulung

Ehrenamtliche und Vertreter der Behinderteninteressensvertretung (BIV) aus den Gemeinden des Hochsauerlandkreises sowie Vertreter der Stadt Ratingen sammelten am 04.06.2019 erste Erfahrungen bei einer Gebäudeerhebung zur Barrierefreiheit im Kreishaus in Meschede.

Im Rahmen des Projektes Bestandsaufnahme NRW informierten Daria Frank und Virginia Grossek von der Agentur Barrierefrei NRW über Barrieren und Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden und führten durch die Erhebungssystematik. Nach theoretisch vermittelten Grundlagen wurde der Umgang mit den Erhebungsbögen bei praktischen Übungen im Schulungsgebäude erprobt. Auftretende Problemlagen vor Ort konnten so praxisnah thematisiert und erörtert werden.

Die Bestandsaufnahme NRW ist ein NRW-weit angelegtes Projekt mit dem Ziel, nach einheitlichem Standard Ist-Zustände zur Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher Gebäude und Veranstaltungsorte zu erfassen. Diese werden nach Prüfung auf dem Informationsportal NRW-informierBar veröffentlicht.

Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen können so als NutzerInnen öffentlich zugänglicher Gebäude ihren Besuch im Vorfeld und entsprechend ihrer Bedarfe planen. Auch Gebäudeeigner bekommen auf diesem Wege wichtige Hinweise zur Barrierefreiheit ihrer Gebäude.

Erstellt am 11.06.19

 

Die Agentur Barrierefrei NRW beim Ergotherapie-Kongress 2019

Logo Ergotherapie-Kongress 2019 mit Titel: Modern Times

Der 64. Ergotherapie-Kongress mit dem Titel „Modern Times“ nahm die rasant voranschreitende Digitalisierung zum Anlass, Möglichkeiten und Herausforderungen der Nutzung moderner, digitaler Technologien für die therapeutische und befähigende Arbeit mit Menschen zu thematisieren. Gemeinsam mit interdisziplinär kooperierenden Berufsgruppen ging es in der Zeit vom 23. bis 25. Mai 2019 unter anderem darum, wie sich Digitalisierung, Menschlichkeit und gutes Leben ergotherapeutisch verknüpfen lassen. Gleich mit zwei Vorträgen, die Barrierefreiheit und die assistiven Möglichkeiten bei der Computer- und Internetnutzung betreffend, war auch die Agentur Barrierefrei NRW beim Kongress in Osnabrück präsent.

In einem Vortrag von Rainer Wallbruch zum Barrierefreien Internet wurden Basisanforderungen an eine barrierefreie Internetpräsenz vorgestellt. Beispielhaft wurden einige Internetseiten analysiert, und Zugangsbarrieren für Menschen mit Behinderungen zum Internet aufgezeigt. Anhand dieser Beispiele wurden Basisanforderungen an ein „Barrierefreies Internet“, wie Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und technologische Robustheit vorgestellt und erklärt, wie Barrierefreiheit die Internet Nutzer unterstützt.

Im folgenden Vortrag von Michael Hubert ging es um die Frage, wie persönlich genutzte Computer Klienten bei geringem funktionellem Reha-Potenzial im Alltagsleben unterstützen können. Es wurden Hard- und Software basierte Ein- und Ausgabehilfen (Modifikationen für Tastaturen, Zeigegeräte und Ausgabegeräte) für den PC vorgestellt, die anregen sollten, den Computer verstärkt als Medium in adaptiven Therapieverfahren einzusetzen. Der Schwerpunkt lag bei möglichst einfach umzusetzenden, kostengünstigen technischen Lösungen insbesondere auch auf Basis der Einstellungsmöglichkeiten im Betriebssystem.

Beide Vorträge waren gut besucht und stießen bei den Zuhörern auf reges Interesse. Weitere Informationen zum 64. Ergotherapie-Kongress finden sie auf der Internetseite des Deutschen Verbands der Ergotherapeuten (DVE)

Erstellt am 27.05.19