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Kodierte Eingaben

Bei Kodierungsverfahren wird ein Element durch einen Kode oder ein Kennzeichen repräsentiert. Das Element kann eine erkennbare Zuordnung zum Kode oder dem Kennzeichen haben oder auch nicht. Ein Beispiel für eine Kodierung ohne erkennbare Zuordnung ist der Morse-Kode. Abkürzungen hingegen haben oft eine Relation zu dem, was sich hinter ihnen verbirgt. Ein weiteres Beispiel für eine erkennbare Zuordnung sind Bilder oder Piktogramme, die den Inhalt einer Nachricht darstellen.

Morse-Kode

Der Morse-Kode erlaubt die Darstellung von Buchstaben und Zeichen durch einen einzigen Schalter oder Taster. Erfunden wurde er von Samuel Morse im Jahre 1838 für den elektromagnetischen Telegrafen. Die Buchstaben des Alphabets und die Zahlen werden durch einen Kode bestehend aus kurzen und langen Signalen repräsentiert. Das "a" z.B. wird repräsentiert durch die Folge eines kurzen und eines langen Signals (geschrieben .-). In dieser Schreibweise stellt -..- ein "x" dar. Häufig benutzte Buchstaben bestehen aus nur wenige Elementen. Die längsten Zeichen bestehen aus fünf Elementen und werden für Zahlen verwendet. Die langen Signale sind dreimal so lang wie die kurzen. Die Pausen zwischen Worten sind drei mal so lang wie zwischen den Buchstaben und Zahlen. Es gibt zwei Möglichkeiten um kurze und lange Signale zu erzeugen. Die erste Möglichkeit ist, das Signal mit einem Taster durch unterschiedlich lange Betätigung zu erzeugen. Die zweite Möglichkeit ist, je einen Taster für die kurzen und einen für die langen Signale zu verwenden. Geübte Personen können hohe Eingaberaten erzielen. Der Nachteil der Methode ist, dass der Kode gelernt und intensiv geübt werden muss.

Abkürzungserweiterung

Viele Textverarbeitungsprogramme bieten die Möglichkeit, Abkürzungen für Wörter , Phrasen, Sätze oder komplexe Wortpassagen zu definieren. Die Abkürzung besteht gewöhnlicher Weise aus einer Buchstabenfolge, die den längeren Text repräsentiert. Meist werden die ersten Buchstaben des ersten Worts oder die Anfangsbuchstaben aller Wörter für die Abkürzung verwendet. Auch Kombinationen sind denkbar. Die Verwendung von Abkürzungen wird durch das Gedächtnis des Benutzers limitiert.
Abkürzungserweiterung wird manchmal auch als "Abkürzungsexpansion" oder "Autotext" bezeichnet.

Die Verwendung von Makros

Makros erlauben nicht nur, längere Texte durch Abkürzungen zu repräsentieren, sondern gestatten auch die Steuerung des Computers. Makros sind Programme, die im Hintergrund ablaufen, und in denen bestimmte Buchstabenkombinationen neben Textpassagen auch komplexe Befehlsfolgen im Programm, das im Vordergrund ausgeführt wird, auslösen. Die Limitationen sind die gleichen, wie bei der Abkürzungserweiterung. Die Benutzerin oder der Benutzer muss sich die Abkürzungen merken können. Hinzu kommt, dass nicht alle Programme Makros unterstützen und die die es tun setzen die Kenntnis einer speziellen Syntax voraus.