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EU-Verordnung: Flughäfen auf dem Prüfstand

Düsseldorf, 27. August 2007:

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Flughäfen verbessern ihr Angebot für Menschen mit Behinderung

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Die Flughäfen in NRW sind sehr bemüht, Menschen mit Behinderung das Reisen mit dem Flugzeug künftig noch einfacher zu machen“, freute sich die Landesbehinderten-beauftragte heute in Düsseldorf. „Ich habe den Eindruck, dass die Flughäfen den Menschen mit Behinderung durch den Abbau von Barrieren und ein gutes Serviceangebot eine problemfreie Reise ermöglichen wollen“, sagte Gemkow im Ergebnis ihres Gespräches mit den nordrhein-westfälischen Flughäfen.

Die Landesbehindertenbeauftragte hatte mit Vertretern von Flughäfen die Anforderungen beraten, die sich für sie aus der Umsetzung der EU-Verordnung über die Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität erge-ben. Sie will erreichen, dass gemeinsam behinderte oder mobilitätseingeschränkte Personen künftig gleich gute Bedingungen an allen Flughäfen in NRW vorfinden.

Die Verordnung sieht vor, dass behinderten Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität die Beförderung mit einem Flugzeug aufgrund ihrer Behinderung nicht verweigert werden darf. Zugleich sollen sie unentgeltlich die Hilfe erhalten, die sie benötigen, um die gleichen Flugreisemöglichkeiten zur haben wie jeder andere Fluggast. Die Verordnung tritt im Juli 2008 in Kraft.

„Die Flughäfen müssen jetzt auf den Prüfstand“, so Gemkow. „Sie müssen jetzt klären, wie die Informationen barrierefrei vermittelt werden können, ob Wegeleitsysteme neu gestaltet oder bauliche Veränderungen notwendig sind. Sie müssen ihr Personal schulen und für die Belange der Menschen mit Behinderung sensibilisieren. Leistungskataloge sind zu entwickeln“. Gemkow kündigte an, sich vor Ort über den Stand der Umsetzung der EU-Verordnung zu informieren.

Gemkow lobte die Bereitschaft der Flughäfen, die Verbände der Menschen mit Behinderungen in die Umsetzung der Verordnung aktiv einzubeziehen. „Die Menschen mit Behinderung sind die Expertinnen und Experten in eigener Sache. Aus Erfahrungen wissen wir, dass die Einbeziehung der Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderung in Planung und Umsetzung die sinnvollsten und kostengünstigsten Lösungen sichert“, hob Gemkow hervor.

Die Landesbehindertenbeauftragte betonte, dass die geplanten Maßnahmen nicht nur behinderten Menschen zugute kommen. „Viele Fluggäste, die durch den Transport von Gepäck, altersbedingt oder durch die Begleitung von Kleinkindern in ihrer Mobilität ein-geschränkt sind, werden ebenfalls von den geplanten Maßnahmen profitieren“, ist sich Gemkow sicher.

Letzte Aktualisierung am 22.01.09