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Inhalt

Das Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik: Ein Schritt zur Umsetzung der UN-Konvention

Überlegungen auf dem Weg zu einem Handlungskonzept / Aktionsplan
von Marita Reinecke, Behindertenbeauftragte
Stadt Köln

(Folien zu diesem Vortrag als nicht barrierefreies PDF)

Aufgabe des Handlungskonzeptes / Aktionsplans festlegen

Was soll / kann der Aktionsplan leisten?

  • Soll er das Handeln der Verwaltung ausrichten?
  • Soll er weitere Akteure vor Ort direkt mit einbeziehen (Unternehmen, Verbände …)

Ressourcen klären

  • welcher Zeitrahmen ist möglich / sinnvoll?
  • Welche personellen und finanziellen Ressourcen sind vorhanden bzw. sinnvoll?
  • Wer hat die Federführung?
  • Welche Planungen / Materialien sind bereits vorhanden?

Partizipation sicherstellen

  • Wer ist zu beteiligen?

Köln: Beteiligungsverfahren im Erstellungsprozess

  • Stadtverwaltung
    • Dezernats-übergreifende und Prozess-begleitende Arbeitsgruppe
    • Verwaltungs-Arbeitskreis Behindertenpolitik
  • Behindertenorganisationen und –selbsthilfegruppen
    • Fragebogen zu Ist-Situation und Wünschen
    • Diskussionsrunden
  • Verbände der Freien Wohlfahrtspflege
    • Diskussionsveranstaltung
  • Bürgerinnen und Bürger / Öffentlichkeit
    • Öffentliche Veranstaltung
  • Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
    • Regelmäßige Berichterstattung und Diskussion

Leitziele formulieren

  • Wo wollen wir hin?

Leitziele in Köln:

  • gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen / Inklusion
  • Abbau von Barrieren
  • Förderung von Entscheidungsfreiräumen und des Rechts auf Selbstbestimmung

Grundverständnis klären

  • Was ist Behinderung?

„Zu den Menschen mit Behinderungen zählen Menschen, die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können.“
UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, Artikel 1

Inhalte festlegen

  • Aufbau entlang der Lebensbiographie oder nach Lebensbereichen?
  • Welche Themen?

Aktuelle Situation erheben

  • Stärken und Schwächen benennen

Ziele und Maßnahmen festlegen

  • langfristig und kurzfristig, Zeitrahmen, Verantwortlichkeit

Politische Beschlussfassung initiieren

  • Wer wird alles beteiligt?

Öffentlichkeitsarbeit und Transparenz

  • Welche Maßnahmen, um Handlungskonzept / Aktionsplan bekannt zu machen??

Sicherstellung / Transparenz der Umsetzung

  • Wie wird die Umsetzung / Nachhaltigkeit gesichert?

Beispiel Köln:

  • Alle 2 Jahre ausführliche Berichte gegenüber dem Rat und der Verwaltung.
  • Regelmäßige Berichte im Ausschuss Soziales und Senioren sowie in der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
  • Begleitung durch Ämterübergreifenden Verwaltungsinternen Arbeitskreis

„Inklusion ist nicht eine Frage der Organisation, es ist eine Frage der Haltung.“
Ein schwedischer Lehrer über die Essenz seiner langjährigen Erfahrungen

Comic: verschiedene Tiere vor Mann mit Sprechblase

Das Bild zeigt lauter verschiedene Tiere: einen Vogel, einen Affen, einen Elefanten, einen Fisch, einen Seehund und einen Hund. Und davor am Pult sitzt ein Mann und sagt: …
"Zum Ziele einer gerechten Auslese lautet die Prüfungsaufgabe für alle gleich: klettern sie auf einen Baum"

Ich finde dieses Bild macht 2 Dinge ganz deutlich:
Von Gerechtigkeit kann keine Rede sein, wenn die Unterschiedlichkeit und damit auch das unterschiedliche Potential jedes einzelnen nicht gewürdigt wird, wenn alle an einer einheitlichen Norm gemessen werden.
Und es zeigt: was wäre es doch für ein Verlust, wenn es diese Unterschiede nicht gäbe.

Das Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik sehen wir als einen Schritt, diese Unterschiede besser zu würdigen und zu berücksichtigen.


Broschüre der Stadt Köln:
Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik:
"Köln überwindet Barrieren – Eine Stadt für Alle."
Titelseite der Broschüre: Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik