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Im Spannungsfeld zwischen Bürokratie und Kosten: Barrierefreiheit

Foto: der Teilnehmer der Veranstaltung der Bezirksregierung Arnsberg

"Wir sehen zum Teil erheblichen Optimierungsbedarf", sagte Stephan Aumann von der Bezirksregierung Arnsberg. Das ist das Ergebnis eines Prüfberichts, den die Vertreterinnen und Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg als obere Bauaufsichtsbehörde am Freitag, 21. September, im Großen Sitzungssaal vorstellten.

Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den zwölf unteren Bauaufsichtsbehörden des Regierungsbezirks nahmen an der Veranstaltung teil. Darüber hinaus beteiligten sich auch Vertreter der Architektenkammer und der Ingenieurkammer Bau NRW an der rund dreistündigen Diskussion. 174 Anträge waren in den vergangenen Wochen auf Mängel untersucht worden; darunter Wohngebäude, Arztpraxen und Altenpflegeeinrichtungen.

"Beim Thema 'barrierefreies Bauen' stehen wir erst am Anfang", sagte Peter Fröhlich von der Bezirksregierung Arnsberg. Das Bewusstsein müsse noch deutlich geschärft werden. Im Hinblick auf die demografische Entwicklung erlange das Thema auch eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung, unterstrich Martin Philippi von der "agentur barrierefrei NRW". "In der Praxis stehen die wünschenswerten Standards allerdings immer im Spannungsfeld zwischen bürokratischem Aufwand und zu hoch empfundenen Baukosten", ergänzte Peter Fröhlich.

Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Handlungsempfehlungen, die sich sowohl an die Behörden, als auch an die Architekten und Ingenieure richten. Neben eindeutigeren und zum Teil auch strikteren gesetzlichen Regelungen stand die Absicht im Vordergrund, die Kooperation zwischen Architekt, Bauherr und Bauaufsichtsbehörde zu verbessern.

Erstellt am 22.09.07