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01.09.2012 - Start des Förderprogramms „Barrierearme Stadt“

Logo KFW Bank
Foto: http://www.kfw.de

Modernisierungsmaßnahmen im öffentlichen Bereich, die der Reduzierung von Barrieren dienen, können in Zukunft über zinsgünstige KFW-Darlehen finanziert werden. Voraussetzung ist die Herstellung von Barrierefreiheit nach den Vorgaben der DIN 18040, der maßgeblichen Norm zum barrierefreien Bauen. Das Programm soll Investitionen in die öffentliche Infrastruktur fördern, um dem steigenden Anpassungsbedarf durch die Anforderungen des demographischen Wandels zu begegnen. Im Wortlaut der Presseerklärung der KFW heißt es hierzu:
"Die KfW Bankengruppe führt zum 1. September 2012 das neue Förderprogramm „Barrierearme Stadt“ ein: Kommunen, kommunale Unternehmen und soziale Organisationen erhalten durch die KfW besonders zinsverbilligte Darlehen, um Barrieren im öffentlichen Raum, in kommunalen Verkehrsanlagen und Sportstätten sowie in Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur zu reduzieren. (...)

Gefördert werden investive Maßnahmen in verschiedenen Bereichen der Gebäudeerschließung, wie Wege zu Gebäuden und Stellplätze, Gebäudezugänge, vertikale Erschließungsmaßnahmen (zum Beispiel Aufzüge und Rampen), Sanitärräume sowie die Anpassung von Sportstätten. Ebenso sind Vorhaben an Verkehrsanlagen oder im öffentlichen Raum, beispielsweise die Nachrüstung von Lichtsignalanlagen, finanzierbar. Um die Gesamtqualität der geförderten Maßnahmen zu sichern, sind bestimmte technische Anforderungen zu beachten. Der Zinssatz, den die KfW aus eigenen Mitteln erheblich verbilligen wird, wird kurz vor Programmstart festgelegt."

Erstellt am 26.07.12